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"Tanz
ist unentbehrlich!"
(Jean Baptiste Molière)
Ein
Abend im Prinzessinnenhaus
Der
ungewöhnliche Name des Hauses geht zurück auf Prinzessin
Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth, Tochter
von Markgräfin Wilhelmine, die hier ab 1734 residierte. Heute
ist das Gebäude noch immer in Privatbesitz.
Nach
einer kurzen Begrüßung durch Capt. Bolt...
...wurde
- um die Gänsekeulen und das Wildragout nicht kalt werden
zu lassen - das Buffet eröffnet, das so reichhaltig war,
daß alles nahezu unangetatstet schien, als die letzten Gäste
eintrafen. Auch im Laufe des Abends trat kein Mangel an Flußkrebsen,
Gemüse, Salaten oder den gefährlichen Krapfen in Schokolade
ein...
Es
ist leider nicht möglich, allen einzelnen Gästen, die
uns die Freude ihrer Anwesenheit bereiteten, hier eine namentliche
Vorstellung einzuräumen, somit sei die Stimmung in Form einer
Selektion an Impressionen eingefangen und wiedergegeben.
Zu den erhebenden Klängen von Flöte und Spinett wurde
getanzt - einige Gästen machten ihrem guten Ruf viel Ehre,
andere bereiteten sich wiederum mäßig viel Ruhm...
Da
das gesamte Prinzessinnenhaus allein mit dem warmen Licht von
dutzenden von Kerzen illuminiert war es fast frevelhaft, mit Blitz
zu photographieren. Deswegen hier noch ein kleiner Eindruck der
in einen goldgelben Schein getauchten Szenerie:
Kaum
war der letzte Ton verklungen, der dritte Krapfen bereut und die
letzte, mehr oder weniger galant ausgeführte Passage getanzt,
stand der Sinn nach etwas noch Gewagterem. So lockte das Glücksspiel
- Faro und Roulette...
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