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"Viver',
e non amar, amar', e non languir,
languir, e non penar, possibile
non è."
(Leben und nicht lieben, lieben und nicht schmachten,
schmachten und nicht leiden, das ist nicht möglich, aus "Giove
in Argo")
Besuch
der Oper
Zwischen 1744 und 1748 im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine
von Brandenburg-Bayreuth errichtet, gilt das Markgräfliche
Opernhaus als das schönste erhaltene Barocktheater.
Kurz
vor Aufbruch in das schmucke Gebäude versammelte sich die
Gesellschaft zu einem anregenden Sektempfang im Hotel "Goldener
Anker", wo die Vorfreude auf die Oper geradezu greifbar war.
Der
Blick von der Bühne auf die Fürstenloge. Das Markgräfliche
Opernhaus hieß uns willkommen - goldener Stuck und der Blick
von Seraphinen umrahmte ein Bild, daß es wohl seit vielen
Dekaden in dieser Umgebung nicht gegeben hat.
Die
Loge füllt sich
Zeit,
noch einen letzten Blick auf das Libretto zu werfen.
Dann
hebt sich der Vorhang und es entfaltet sich die Szenerie - eine
Geschichte über Verführung, Verrat, Versprechen und
Versöhnung. Über das Tauziehen zwischen der strengen
Göttin Diana
und
dem lüsternen Gott Jupiter
In
der Loge lauscht man ergriffen und läßt sich von der
Musik tragen.
Bis
der aufbrandende Schlussapplaus mit stehenden Ovationen das Ende
jener fast schon meditativen Stimmung markiert. Nachdem das postmoderne
Publikum den Saal verlassen hatte, betrat Diana mit ihren Nymphen
den Zuschauerraum um ihrerseits UNS Beifall zu zollen.
"Al
gaudio, al riso, al canto
si volga il nostro cor!
Chi festeggiar può quanto
merita Giove e Amor?"
(Zur Freude, zum Lachen, zum Singen wende sich
unser Herz! Wer kann genug feiern, so wie Jupiter und Amor es
verdienen? aus "Giove in Argo")
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